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21.12.2009

Neue Busse: Mehr Platz, weniger Schadstoffe

Um gleich sechs Busse erweitert die MIT.BUS GmbH, die Nahverkehrsgesellschaft der Stadtwerke Gießen AG, ihren Fuhrpark und setzt dabei auf Modelle mit schadstoffarmen Erdgasantrieb und größerem Raumangebot für behinderte Fahrgäste.

Präsentiert wurden die Stadtbusse von Mathias Carl, Geschäftsführer der MIT.BUS GmbH. „Wir halten an unserer Modernisierungsstrategie fest und setzen weiterhin auf erdgasbetriebene Stadtbusse“.

Dank moderner Niederflurtechnik gestatten die Busse einen leichteren Zustieg für ältere Fahrgäste. Die Fahrzeuge gehen über die zurzeit geltende Abgasnorm EURO 5 hinaus und entsprechen dem Standard EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle). Zudem erfüllen sie die seit dem 01.10.2009 geltende Kontrollnorm OBD2 (On-Board-Diagnose), die es Dritten ermöglicht die geforderte Abgasqualität über eine definierte Schnittstelle zu überprüfen. Diese hohen Anforderungen an die Fahrzeuge haben das Ziel den Ausstoß von Schadstoffen und die Feinstaubbelastung weiter zu reduzieren.

Bei drei der sechs neuen Fahrzeuge handelt es sich um Gelenkbusse. Bei diesen wurde mit dem Ziel der Barrierefreiheit mehr Raum für Menschen mit Rollstühlen sowie für einen behindertengerechten Durchgang samt geeigneten Sitzmöglichkeiten geschaffen. Hintergrund der Vergrößerung des Fuhrparks ist neben dem turnusmäßigen Austausch älterer Fahrzeuge der Umstand, dass die Stadtwerke Gießen mit dem Fahrplanwechsel zum 13. Dezember die Verantwortung für die Buslinien 800, 801 und 802 übernehmen. Die neuen Fahrzeuge verkehren künftig sowohl von und nach Wettenberg als auch in der Stadt Gießen.

Insgesamt investiert MIT.BUS diesmal rund 1,9 Millionen Euro in ihre Fahrzeugflotte. Mit den neuen Bussen fahren damit nun 23 der 54 Busse von MIT.BUS mit Erdgas. Bereits seit dem Jahr 2006 strukturiert MIT.BUS schrittweise ihre Nahverkehrsflotte um. Neben dem Kostenvorteil von Erdgas als günstigem Kraftstoff spielt die deutlich bessere Schadstoffbilanz von Erdgasfahrzeugen eine wichtige Rolle. Aufgrund seines vergleichsweise einfachen chemischen Aufbaus verbrennt Erdgas deutlich „sauberer“ als andere fossile Energieträger wie etwa Benzin oder Diesel. Insbesondere hinsichtlich der Werte bei Feinstaub, Stickoxiden und dem Treibhausgas CO2 verfügen Erdgasfahrzeuge über bessere Umwelteigenschaften.