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01.07.2009

Neue Niederflurbusse mit Erdgasantrieb

Gasflotte der MIT.BUS wächst weiter

Drei neue Erdgasbusse mit höchstem Umweltstandard auf Gießens Straßen unterwegs


Die Modernisierungsstrategie der MIT.BUS GmbH, der Nahverkehrstochter der Stadtwerke Gießen AG (SWG), wird auch in diesem Jahr konsequent weiter fortgesetzt. Die Busflotte der MIT.BUS wird um drei umweltschonende Erdgasfahrzeuge ergänzt. Mit den modernen Niederflurbussen, die ihren Dienst auf den Straßen Gießens aufnehmen, fahren somit 17 Busse mit Erdgasantrieb und entlasten dank geringer Schadstoff- und Feinstaubemissionen die Gießener Luftverhältnisse. Präsentiert wurden die neuen MAN-Busse vom Typ Lion´s City mit CNG-Antrieb (Compressed Natural Gas = komprimiertes Erdgas) im Gesamtwert von 750 Tausend Euro vom Geschäftsführer der MIT.BUS GmbH, Mathias Carl. „Die Erdgasbusse leisten einen wichtigen Beitrag für eine bessere Luft und weniger Verkehrslärm in unserer Stadt“, erklärte Mathias Carl. „Wir halten an unserer Modernisierungsstrategie fest und setzen weiterhin auf erdgasbetriebene Stadtbusse“.

Umweltschonender Antrieb
Die Emissionen von Kraftfahrzeugen stellen eine Belastung für die Umwelt dar. Erdgasfahrzeuge sind eine Alternative, die fahrzeugbedingten Emissionen zu verringen. Die Erdgasbusse unterschreiten die vorgeschriebene europäische Norm 5. Die Neuanschaffungen bieten den derzeit anspruchvollsten Abgasstandard EEV (Enhanced Environmentallyfriendly Vehicle). Die Erdgasbusse sind nicht nur sauber für die Umwelt, sie sind auch leise und ökonomisch. Den drei CNG-Modellen sollen in den nächsten Jahren weitere erdgasbetriebene Busse folgen.

Technik
Die 12-Meter-Solofahrzeuge werden von einem wassergekühlten Heck-Unterflur-Viertakt-Ottomotor mit zentraler Gaseinblasung mit 310 PS angetrieben. Ausgestattet sind die Fahrzeuge mit einem geregelten 3-Wege-Katalysator. Die Busse verfügen durch eine Dachtankanlage mit sieben Karbonflaschen mit je 190 Litern über ein Tankvolumen von 1.330 Litern.

Einfach einsteigen
Alle Fahrzeuge der MIT.BUS-Flotte sind mit Niederflurtechnik ausgestattet. Bedingt durch den niedrigeren Fahrzeugboden ist das Ein- und Aussteigen deutlich leichter – insbesondere für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen ist dies bei herkömmlichen Bussen oft ein Problem. Zweiflügelige Innenschwenktüren sowie das seitliche „Kneeling“ mit einer Absenkung erleichtern dabei ebenfalls das Ein- und Aussteigen. Neu ist auch die Hilfe-Taste, die mit Rollstuhl- und Kinderwagensymbol gekennzeichnet ist. Durch Drücken dieser Taste, erhalten die Fahrgäste Hilfe beim Ein- und Aussteigen vom Busfahrer.
Die Fahrtzielanzeige im Vorderheck in LED-Technik hat eine hohe Auflösung und ist somit noch besser lesbar als bisher. Aus Sicherheitsgründen verfügt die dritte Tür über eine Türautomatik. Diese Türen schließen selbstständig und können vom Busfahrer nicht bedient werden. Auch die Busfahrer können sich über Komfort am Arbeitsplatz freuen. Die neue Busflotte verfügt über Klimaanlagen und sorgt für eine angenehme Raumtemperatur im Fahrgastraum. Der Fahrerarbeitsplatz erfüllt die Standards des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Stadtmobilität von morgen
Die Erdgasbusse unterscheiden sich rein äußerlich von den dieselgetriebenen Fahrzeugen nur durch die aerodynamische Haube auf dem Dach. Hier findet das Speichersystem seinen Platz. Das Erdgas wird mit einem Betriebsdruck von 200 bar gespeichert. Die CNG-Busse tanken auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Gießen. Die MAN-Niederflurbusse stehen nicht nur für zukunftsweisende Personenbeförderung, sondern auch für unverwechselbares Design. Das gilt auch für die fortschrittliche Technik bis zum höchsten Komfort für Fahrgast und Fahrer.