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Nahverkehr


Pressemeldung

Moderne Fahrzeuge für klimafreundlichen Stadtbusverkehr

Moderne Fahrzeuge für klimafreundlichen Stadtbusverkehr

 

Acht neue Gelenkbusse mit Erdgasmotor nimmt das Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen, die MIT.BUS GmbH, in ihren Fuhrpark auf. Vier davon ersetzen ältere Dieselfahrzeuge, zwei werden zur Erhöhung der Fahrzeugkapazität auf der Linie 1 eingesetzt und zwei weitere Fahrzeuge sollen für die Verlängerung der Linie 1 nach Lützellinden genutzt werden.

 

 

Gießen. Seit nunmehr acht Jahren verfolgt die MIT.BUS GmbH eine konsequente Modernisierungsstrategie. Sukzessive stellt das Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen (SWG) seine Busflotte auf den klimaschonenden Erdgasantrieb um. Mehr als die Hälfte der Wagen – 28 von 52 – tanken bereits den alternativen Treibstoff. In den kommenden Wochen und Monaten nimmt MIT.BUS acht weitere Gelenkbusse der Firma MAN vom Typ Lion’s City G in den Fuhrpark auf.

Vier davon ersetzen ältere Dieselfahrzeuge, zwei werden zur Erhöhung der Fahrzeugkapazität auf der Linie 1 eingesetzt und zwei der modernen Busse sollen auf der neuen Linienverbindung zwischen Gießen und Lützellinden zum Einsatz kommen. Für MIT.BUS-Geschäftsführer Mathias Carl ist die Investition eine logische Konsequenz aus den sehr guten Erfahrungen und den positiven Umwelteigenschaften des alternativen Erdgasantriebs: „Im alltäglichen Verkehr haben sich die Motoren bewährt und als sehr zuverlässig erwiesen. Zudem ist der Schadstoffausstoß der neuen Fahrzeuge äußerst gering. Sie erfüllen die EURO-6-Abgasnorm, die gegenüber den vorangegangen Abgasnormen nochmals deutlich höhere Anforderungen stellt.“

 

Wesentlich weniger CO2-Ausstoß

Neue Erdgas- statt alte Dieselbusse – diese Umstellung trägt dazu bei, dass die Feinstaubemissionen sinken, die der Nahverkehr in Gießen verursacht. Und auch der Ausstoß von Kohlendioxid ist selbst gegenüber modernen Dieselfahrzeugen erheblich reduziert. Neben den Umweltvorteilen punkten die Erdgasfahrzeuge in Sachen Wirtschaftlichkeit. Die etwas höheren Anschaffungskosten für die Fahrzeuge rechnen sich über den gesamten Lebenszyklus – schließlich fallen deutlich geringeren Betriebskosten an. Zudem zeichnen sich die Erdgasbusse durch einen wesentlich niedrigeren Geräuschpegel aus. „In puncto Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit besitzt der alternative Erdgasantrieb große Stärken und er eignet sich hervorragend für den Stadtverkehr. Außerdem hat er seine Alltagstauglichkeit im Gegensatz zu Elektromotoren bereits mehrfach und über lange Zeiträume bewiesen – auch bei uns in Gießen“, unterstreicht Mathias Carl.

Während sich die Motorentechnik von Erdgas- und Dieselbussen wesentlich voneinander unterscheidet, lässt sich von außen nur durch ein Merkmal auf den ersten Blick erkennen, um welche Antriebsart es sich handelt: Auf dem Dach der klimaschonenderen Wagen – im vorderen Teil kurz vor dem Gelenk – wölbt sich eine Haube nach oben. Darunter befindet sich der Kraftstoffspeicher. „Das gesamte System mit robusten und gegen Stöße resistenten Kunststoffflaschen haben die Hersteller in unzähligen Crashtests auf Herz und Nieren geprüft. In Bezug auf die Sicherheit stehen Erdgasfahrzeuge einem Dieselbus in nichts nach“, versichert Mathias Carl. „Gleichzeitig liegen sie in Sachen Wirtschaftlichkeit sowie Klimaschutz vorn und stehen für einen zukunftsorientierten öffentlichen Nahverkehr. Genau deshalb werden wir die Umstellung in den kommenden Jahren weiter vorantreiben.“

Welche besondere Aktion wir starten oder ob wir über neue Preise informieren: Mit unseren Pressemitteilungen sind Sie immer gut informiert.

21.12.2009

Neue Busse: Mehr Platz, weniger Schadstoffe

Um gleich sechs Busse erweitert die MIT.BUS GmbH, die Nahverkehrsgesellschaft der Stadtwerke Gießen AG, ihren Fuhrpark und setzt dabei auf Modelle mit schadstoffarmen Erdgasantrieb und größerem Raumangebot für behinderte Fahrgäste.

Präsentiert wurden die Stadtbusse von Mathias Carl, Geschäftsführer der MIT.BUS GmbH. „Wir halten an unserer Modernisierungsstrategie fest und setzen weiterhin auf erdgasbetriebene Stadtbusse“.

Dank moderner Niederflurtechnik gestatten die Busse einen leichteren Zustieg für ältere Fahrgäste. Die Fahrzeuge gehen über die zurzeit geltende Abgasnorm EURO 5 hinaus und entsprechen dem Standard EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle). Zudem erfüllen sie die seit dem 01.10.2009 geltende Kontrollnorm OBD2 (On-Board-Diagnose), die es Dritten ermöglicht die geforderte Abgasqualität über eine definierte Schnittstelle zu überprüfen. Diese hohen Anforderungen an die Fahrzeuge haben das Ziel den Ausstoß von Schadstoffen und die Feinstaubbelastung weiter zu reduzieren.

 

Bei drei der sechs neuen Fahrzeuge handelt es sich um Gelenkbusse. Bei diesen wurde mit dem Ziel der Barrierefreiheit mehr Raum für Menschen mit Rollstühlen sowie für einen behindertengerechten Durchgang samt geeigneten Sitzmöglichkeiten geschaffen. Hintergrund der Vergrößerung des Fuhrparks ist neben dem turnusmäßigen Austausch älterer Fahrzeuge der Umstand, dass die Stadtwerke Gießen mit dem Fahrplanwechsel zum 13. Dezember die Verantwortung für die Buslinien 800, 801 und 802 übernehmen. Die neuen Fahrzeuge verkehren künftig sowohl von und nach Wettenberg als auch in der Stadt Gießen.

 

Insgesamt investiert MIT.BUS diesmal rund 1,9 Millionen Euro in ihre Fahrzeugflotte. Mit den neuen Bussen fahren damit nun 23 der 54 Busse von MIT.BUS mit Erdgas. Bereits seit dem Jahr 2006 strukturiert MIT.BUS schrittweise ihre Nahverkehrsflotte um. Neben dem Kostenvorteil von Erdgas als günstigem Kraftstoff spielt die deutlich bessere Schadstoffbilanz von Erdgasfahrzeugen eine wichtige Rolle. Aufgrund seines vergleichsweise einfachen chemischen Aufbaus verbrennt Erdgas deutlich „sauberer“ als andere fossile Energieträger wie etwa Benzin oder Diesel. Insbesondere hinsichtlich der Werte bei Feinstaub, Stickoxiden und dem Treibhausgas CO2 verfügen Erdgasfahrzeuge über bessere Umwelteigenschaften.

22.06.2009KfW Bankengruppe mit Gießener Erdgasbussen deutschlandweit unterwegs - Konjunktur auf Tour
Die KfW Bankengruppe informiert am Freitag, den 26. Juni 2009 in Gießen über die KfW-Fördermöglichkeiten für Unternehmer, Bürger und Kommunen im Rahmen der Konjunkturpakete der Bundesregierung. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr steht..